THE KNAST – Exklusive Gastronomie in einzigartigem Ambiente
Eine Restaurantporträt von Anne Wantia und Klaus Lenser
Wie wäre es, wenn Sie – einfach nur so – zum Knastgänger werden? Das wäre eine gute Gelegenheit, ein ehemaliges Gefängnis als einen unverwechselbaren Ort für Genuss, Kultur, beeindruckendem Flair und einem stilvollen Ambiente kennenzulernen. Das bis vor wenigen Jahren als Frauengefängnis genutzte Gebäude in Berlin Lichterfelde wurde zu einem Treffpunkt für Gourmets, Kunst-, Kulturliebhaber und Menschen die das Besondere zu schätzen wissen.
Die Betreiberin, Janine Atmadi, plant noch in 2026 in einigen der zahlreichen ehemaligen Zellen ein Hotel mit ganz besonderem Flair und Ambiente zu eröffnen. Damit möchte sie den vielfachen Wunsch der Gäste, in einem Gefängnis zu übernachten, ohne dort bleiben zu müssen, ermöglichen.

Wie nicht sehr viele denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude steht das ehemalige Frauengefängnis, für Fine-Dining-Erlebnisse auf höchstem Niveau. Für eine heimelige Atmosphäre sorgen die sehr freundlichen, aber unaufdringlichen Mitarbeiter. Der Charme von Gastgeberin Janine Atmadi, mit ihrer ehrlichen Herzlichkeit, vermittelt schnell das Gefühl bei Freunden zu sein.
Wer das Besondere liebt, dem empfehlen wir die stylische Bar mit wechselnden Veranstaltungen von Burlesque bis Jazz. Dazu kommen regelmäßig neue, überraschende Formate und Kooperationen, die den ehemaligen Gefängniskomplex in einen Ort für Kunst, Kultur und Nachtleben verwandeln.

The-Knast-Gastgeberin
Der fast original belassene Zellentrakt mit seinen historischen Mauern überrascht durch seine einzigartige Kulisse. Der Mix aus historischer Architektur und moderner Club- & Kulturszene macht das THE KNAST zu einem der spannendsten Eventorte in Berlin. Janine Atmadi ist keine Unbekannte in der Berliner Gourmetszene. Als Gastgeberin des ehemaligen Restaurants No Name in der Oranienburger Strasse zählte sie zu den inspirativen Konzeptionisten, die es verstehen, ihre Gäste nicht nur kulinarisch zu begeistern. Die Chance, in dem ehemaligen Frauengefängnis, eine neue gastronomische Idee zu realisieren, war für Janine Atmadi zu verlockend um sie nicht zu nutzen.

The-Knast-Küchenchef
Bei der Umsetzung steht ihr der junge Küchenchef Michael Zscharschuch zur Seite. Er überzeugt mit modernen, innovativen Gerichten. Regionale Produkte stehen im Vordergrund. Aromenkompositionen, harmonisch abgestimmt, prägen die einzelnen Gänge. Jedes Detail ist aromatisch ideal aufeinander abgestimmt, was natürlich auch auf die Tellerdekoration zutrifft.

Michael Zscharschuch ist Teamworker, sein Souschef Robert Todorow ist ein willkommener Sparringspartner. Beide kreieren mit Kompetenz und Leidenschaft köstliche Gerichte.
Die Menu-Karte des The Knast bietet exzellente Gerichte wie Saibling mit Holunder, Rettich, Gin und Molke oder Werdenfelser Hirsch mit Wurzelwerk, Sesamöl und Sanddorn. Zu allen Gängen werden edle Tropfen aus den besten Lagen angeboten, die das Menü hervorragend ergänzen. Mit diesen innovativen Ansätzen will sich The Knast von der gutbürgerlichen Gastroszene von Lichterfelde abheben.

The Knast als Kulturstandort
Wie bei allen Angeboten am Genuss- und Kulturstandort im ehemaligen Frauengefängnis gilt auch im Restaurant: Geselligkeit unter Erwachsenen ab 18 Jahren. Wer es gerne diskret möchte, dem steht der Secret Table – verborgen hinter schweren Türen, ausgestattet mit edlem Interior – zur Verfügung. Ganz der Kunst und Kultur verpflichtet ist THE KNAST zu einem queeren Kulturstandort geworden mit herausragender Bedeutung in der Berliner Kulturszene.
Einige der ehemaligen Gefängniszellen wurden zu Ateliers, Workshops und Ausstellungsräumen sowie für Events, umgewidmet. Die Besichtigung der Ateliers ist derzeit nach Terminvereinbarung und/oder zu den Ausstellungen möglich.
Gäste des THE KNAST erleben ein Restaurant, das kulinarische Genüsse verbunden mit einem Bar-Erlebnis und einem außergewöhnlichen Flair zu einem unvergesslichen Abend werden lässt.
Wann werden Sie zum KNAST-Gänger?
Fotos: Janine Atmadi, Florian Kroll
THE KNAST
Söhtstr. 7
12203 BERLIN
P.S. Auf unsere Frage, ob das dazugehörige Hotel noch 2026 eröffnet wird, schwang die Hoffnung gen Sommer, aber einen tatsächlichen Termin gibt es noch nicht.
Wir sind sehr gespannt, drücken für alle Vorhaben die Daumen und schauen dann in jedem Fall wieder vorbei!

